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| Lenkergefäß Dünndarmpunkt: "Gokkei" |
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Konzeptionsgefäß Lungenpunkt: "Reketsu" |
| Yang- Ausgleichsgefäß Blasenpunkt: "Shinmiyaku" |
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Yin- Ausgleichsgefäß Nierenpunkt: "Shiyokai" |
| Durchgangsgefäß Milzpunkt: "Koson" |
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Gürtelgefäß Gallenblasenpunkt: "Rinkiyu" |
| Yang- Verbindungsgefäß Dreifach-Erwärmer-Punkt: "Gaikan" |
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Yin- Verbindungsgefäß Herz-Kreislauf-Punkt: "Naikan" |
Alle diese Punkte befinden sich in der Nähe von Fuß- oder Handgelenk - Körperteile, die in ständiger Bewegung sind und in denen viele Bänder und Sehnen konzentriert sind.
Wir können sagen, dass wir gehen, springen oder rennen können, da wir feste, starke und bewegliche Gelenke haben. Ohne die Geschmeidigkeit dieser Gelenken wären unsere Bewegungen langsam und schwierig. Unser Körper ist zur Bewegung geschaffen. Dabei sollten alle Muskeln zum Einsatz kommen. Wenn wir unsere Muskeln und Gelenke (Knie, Fußgelenk, Ellebogen, Handgelenk) benutzen, bringen wir die Energie unserer inneren Organe zum Zirkulieren. Armbewegungen fördern die Zirkulation von Lunge und Herz, Beinbewegungen aktivieren innere Organe wie Dünn- und Dickdarm.
Die Symptome des Älterwerdens führen zur Unbeweglichkeit, weil die Beinmuskeln keine Kraft mehr haben um uns aufrecht zu halten und zu bewegen. Wenn wir bettlägerig werden, beginnen unsere Organe zu stagnieren und Ihrer Funktionsfähigkeit einzubüßen. Solange wir laufen können, halten wir unsere Organe intakt und erhalten ein Minimum an Vitalität und Lebenskraft.
In China praktizieren viele ältere Menschen Tai Chi Chuan auf öffentlichen Plätzen, was sie gesund hält, da die Energie in Ihrem Körper im Fluss bleibt. Die Regulationspunkte der acht Sondermeridiane können auch bei den Menschen eingesetzt werden, die körperlich behindert sind oder unbeweglich sind. Bevor sie mit Dehnungsübungen anfangen, müssen sie vorbereitet und ihr Körper gelockert werden, durch Druckanwendung an diesen Punkten. Wenn ihnen zur Selbstbehandlung nötige Energie fehlt, sollten sie jemanden Erfahrenen um Hilfe bitten.
Um mit der Zeit entspannter zu werden und die Vorteile der Dehnungsübungen nutzen zu können, ist es wichtig, es sich zur Gewohnheit zu machen, die Regulationspunkte täglich zu drücken. Bei gebrochenen Knochengelenken wird ein Verband angelegt, um das Gelenk während des Heilungsprozesses zu fixieren. Wenn jedoch direkt nach dem Unfall der entsprechende Regulationspunkt gedrückt wird, verbessert und verstärkt sich die Heilkraft in der verletzten Zone.
Es gibt keine feststehende Anordnung der Übungen, man kann überall anfangen. Zur Stärkung des Immunsystems ist es jedoch ratsam die folgende Reihenfolge einzuhalten:

Auf dem Rücken liegend, umfasse die Fußsohlen, wie abgebildet, schaukle sanft auf dem Rücken, die Wirbelsäule auf dem Boden rollend. Es ist wichtig, den Nacken entspannt und gedehnt zu halten, und nicht das Kinn vorzustrecken. Die Kraft kommt bei dieser Übung aus dem Unterbauch. Die Bewegung beginnt beim Steißbein, bis zu den oberen Brustwirbeln, nicht aber die Halswirbel, da sie sehr viel heikler sind. Atme normal während der Übung.

Auf dem Bauch liegend, umfasse die Füße. Rolle vor- und rückwärts sanft auf dem Bauch und atme dabei normal. Wenn du die Füße nicht mit den Händen erreichst, dann stelle dir vor, sie zu halten. Die Absicht ist dann, die Übung zu visualisieren und ihren Bewegungsmöglichkeiten zu folgen. Während der Menstruation oder bei akuten Rückenproblemen sollte man diese Übung nicht machen.

Halte den Großen Zeh mit Daumen und Zeigefingern der gleichseitigen Hand. Hebe ein Bein und spreize es nach außen ab, folge ihm dabei mit den Augen, während das andere Bein fest auf dem Boden bleibt. Atme ein während das Bein nach außen abgespreizt wird, und atme aus beim zurückbewegen des Beins zur Mitte. Dann wiederhole sie mit dem anderen Bein.

Sitze, wie gezeigt, mit einem Bein nach hinten gebeugt, nah am Körper, entlang des Oberschenkels. Halte den anderen Fuß mit beiden Händen und hebe ihn, das Bein gestreckt haltend. Atme ein beim Anheben des Beins und aus beim Ablegen. Wiederhole fünf bis sechs mal und dann dasselbe mit dem anderen Bein.

Sitzend, lege einen Fuß auf den Oberschenkel des anderen Beins, und strecke dich nach vorn, den Fuß des ausgestreckten Beins zu halten. Während der Einatmung, mit gestreckten Rücken, ziehe den Körper näher an das gestreckte Bein. Wiederhole diese Übung fünf oder sechs mal mit beiden Beinen.

Sitze mit breiten Beinen und lege eine Hand auf die Hüfte und die andere so hoch wie möglich seitlich an den Brustkorb. Mit der Einatmung lehne dich zu der Seite, wo die Hand auf der Hüfte liegt. Wiederhole die Übung fünf bis sechs mal auf jeder Seite. Danach lege die Hände auf beide Hüften und kreise mit dem Körper auf der Wirbelsäulenbasis dreißig mal in jede Richtung.

Spreize im sitzen die Beine soweit wie möglich. Lege die Hände auf den Boden vor dir. Gleite, beim Einatmen, mit den Händen langsam vorwärts und lass, mit geradem Rücken, den Körper folgen. Halte ein, wenn du Schwierigkeiten beim Atmen bekommst.

Im Sitzen, lege den rechten Fuß auf den oberen linken Oberschenkel und halte ihn mit der, hinter dem Rücken geführten, rechten Hand. Fasse mit Daumen und Fingern der linken Hand, bei geradem Rücken, den linken Fuß. Diese Übung ist recht schwierig, aber das Wichtige daran ist, bei der Durchführung, den Energiefluss so gut wie möglich zu spüren. Wenn du Schwierigkeiten mit der Übung hast, sei nicht entmutigt, sondern atme sanft und gleichmäßig und mache es soweit du kannst. Lasse deine Vorstellung die Bewegung nachvollziehen und der Körper wird folgen.
Wiederhole fünf bis sechs mal auf jeder Seite.